So leerst du den DNS-Cache auf jedem Gerät
Die komplette Anleitung zum Leeren des DNS-Caches unter Windows, macOS, Linux, iOS, Android und Chrome. Und warum du das mit einem smarteren DNS so gut wie nie mehr machen musst.
Eine Website, die vor einer Minute noch funktioniert hat, ist plötzlich nicht erreichbar? Du wirst auf einen alten Server umgeleitet? Die Lösung ist oft, den DNS-Cache zu leeren. Aber es gibt einen besseren Weg, damit du dich nie wieder damit herumschlagen musst.
Was ist der DNS-Cache?
Jedes Mal, wenn du eine Website besuchst, schlägt dein Gerät den Domainnamen nach (etwa google.com) und übersetzt ihn in eine IP-Adresse (etwa 142.250.80.46). Diese Abfrage läuft über das Domain Name System, kurz DNS, das wie das Telefonbuch des Internets funktioniert.
Damit es schneller geht: Dein Gerät speichert diese Abfragen lokal. Beim nächsten Besuch derselben Seite überspringt dein Gerät die Abfrage und nutzt einfach die gespeicherte Antwort. Genau das ist der DNS-Cache.
Das Problem? Die meisten ISP-Resolver speichern Einträge für 12-24 Stunden. Wenn eine Website den Server wechselt oder du deine DNS-Einstellungen änderst, sitzt du stundenlang auf veralteten Daten fest.
ClearDNS nutzt Cache-TTLs von 20-60 Sekunden. Veraltete Einträge regeln sich von selbst. Jetzt einrichten, kostenlos. →Wann solltest du deinen DNS-Cache leeren?
In diesen Fällen solltest du deinen DNS-Cache leeren:
- Eine Website lädt bei dir nicht, auf anderen Geräten oder in anderen Netzwerken funktioniert sie aber einwandfrei
- Du siehst "DNS_PROBE_FINISHED_NXDOMAIN" oder ähnliche DNS-Fehler in deinem Browser
- Du hast gerade den DNS-Anbieter gewechselt und willst, dass der Wechsel sofort greift
- Eine Website ist gerade umgezogen und du siehst statt des neuen Servers immer noch die alte Version
- Du hast DNS-Filterregeln aktiviert oder deaktiviert und willst, dass die Änderungen sofort wirken
Oder du sparst dir das alles. Mit ClearDNS liegt die maximale Cache-Zeit bei 60 Sekunden : Veraltete Einträge laufen von selbst ab, bevor du es überhaupt merkst.
DNS-Cache leeren unter Windows
Spar dir den Aufwand: Nutze ClearDNS unter Windows
Statt jedes Mal Befehle einzutippen, wenn dein DNS-Cache veraltet ist, richtest du ClearDNS einmal ein und denkst nie wieder darüber nach. ClearDNS aktualisiert DNS-Einträge automatisch alle 20-60 Sekunden, dazu bekommst du Werbeblockierung, Tracker-Schutz und Malware-Filterung. Dauert 2 Minuten, ganz ohne Konto.
ClearDNS jetzt unter Windows einrichten, kostenlos →Manuelle Methode: DNS-Cache unter Windows leeren
Öffne die Eingabeaufforderung oder PowerShell als Administrator (Rechtsklick auf die Schaltfläche „Start“, dann „Terminal (Administrator)“ wählen).
Führe aus:
ipconfig /flushdns
Du solltest Folgendes sehen: Successfully flushed the DNS Resolver Cache.
So prüfst du, ob der Cache leer ist:
ipconfig /displaydns
Hinweis: Das musst du jedes Mal wiederholen, wenn dein Cache veraltet. Mit ClearDNS aktualisieren sich die Einträge automatisch alle 20-60 Sekunden.
DNS-Cache leeren unter macOS
Spar dir das Terminal: Nutze ClearDNS auf dem Mac
Keine sudo-Befehle, kein Terminal, keine Passwortabfragen. Richte ClearDNS einmal auf deinem Mac ein, und DNS-Cache-Probleme verschwinden für immer. Automatische Cache-Aktualisierung, Werbeblockierung und Schutz deiner Privatsphäre, alles in unter 2 Minuten.
Manuelle Methode: DNS-Cache unter macOS leeren
Öffne das Terminal (Cmd + Leertaste, „Terminal“ eingeben, Enter drücken).
Führe diesen Befehl aus (funktioniert unter macOS Ventura, Sonoma, Sequoia und neuer):
sudo dscacheutil -flushcache; sudo killall -HUP mDNSResponder
Gib dein Passwort ein, wenn du danach gefragt wirst. Eine Bestätigung gibt es nicht, der Cache wird still und leise geleert.
Das musst du jedes Mal aufs Neue machen. ClearDNS erledigt das automatisch mit Cache-TTLs von 20-60 Sekunden.
DNS-Cache leeren unter Linux
Der bessere Weg: ClearDNS unter Linux
Egal ob du Ubuntu, Fedora, Arch oder Debian nutzt: ClearDNS funktioniert überall gleich. Einmal eingerichtet, sind DNS-Cache-Probleme auf allen Distros dauerhaft gelöst. Automatische DNS-Aktualisierung alle 20-60 Sekunden, plus komplette DNS-Filterung.
ClearDNS jetzt unter Linux einrichten, kostenlos →Manuelle Methode: DNS-Cache unter Linux leeren
Für systemd-resolved (Ubuntu 18.04+, Fedora):
sudo systemd-resolve --flush-caches
Zum Prüfen:
sudo systemd-resolve --statistics
Für dnsmasq oder nscd:
sudo systemctl restart dnsmasq
# or
sudo systemctl restart nscd
Jede Distro nutzt einen anderen DNS-Resolver. ClearDNS funktioniert auf allen exakt gleich.
DNS-Cache leeren auf dem iPhone / iPad
Einmal einrichten, nie mehr dran denken: ClearDNS auf iOS
Kein Flugmodus-Hin-und-Her, keine in Menüs vergrabenen Einstellungen. ClearDNS auf iOS hält dein DNS automatisch frisch, mit Cache-TTLs unter 60 Sekunden. Installiere das DNS-Profil mit einem Tipp, systemweite Werbeblockierung und Tracker-Schutz inklusive.
ClearDNS jetzt auf dem iPhone einrichten, kostenlos →Manuelle Methode: DNS-Cache unter iOS leeren
Öffne die Einstellungen, aktiviere den Flugmodus, warte 10 Sekunden und schalte ihn dann wieder aus. Das leert den DNS-Cache und setzt gleichzeitig die Netzwerkverbindungen zurück.
Alternativ öffnest du Einstellungen > WLAN, tippst auf das (i) neben deinem Netzwerk und dann auf Lease erneuern.
Das unterbricht kurzzeitig alle Netzwerkverbindungen. Mit ClearDNS aktualisieren sich die Einträge still im Hintergrund.
DNS-Cache leeren unter Android
Der smarte Weg: ClearDNS unter Android
Android macht es erstaunlich schwer, den DNS-Cache manuell zu leeren. ClearDNS löst das komplett: Einmal über Privates DNS eingerichtet, musst du den Cache nie wieder leeren. Dauert 30 Sekunden und bringt dir automatische Cache-Aktualisierung, Werbeblockierung und Malware-Schutz fürs ganze System.
ClearDNS jetzt unter Android einrichten, kostenlos →Manuelle Methode: DNS-Cache unter Android leeren
Methode 1: Schalte den Flugmodus ein und wieder aus (wie unter iOS).
Methode 2: Gehe in Chrome zu:
chrome://net-internals/#dns
Tippe auf Clear host cache.
Android bietet keine Möglichkeit, den DNS-Cache systemweit zu leeren. ClearDNS umgeht diese Einschränkung komplett mit kurzen TTLs.
DNS-Cache leeren in Chrome
Mit ClearDNS spielt der Chrome-Cache keine Rolle
Chrome führt einen eigenen DNS-Cache, getrennt vom Betriebssystem. Selbst nach dem Leeren des System-Caches kann Chrome noch veraltete Einträge nutzen. ClearDNS löst beides: Die Einträge werden alle 20-60 Sekunden auf Resolver-Ebene aktualisiert, Chrome bekommt also immer frische Daten.
Richte ClearDNS ein und spar dir das chrome://flags-Theater →Manuelle Methode: den internen DNS-Cache von Chrome leeren
Öffne einen neuen Tab und gehe zu:
chrome://net-internals/#dns
Klicke auf Clear host cache. Gehe danach zu:
chrome://net-internals/#sockets
Klicke auf Flush socket pools und alle offenen Verbindungen, die noch alte IP-Adressen nutzen, werden getrennt.
Du musst beide Schritte machen. Mit ClearDNS ist keiner von beiden nötig.
Warum der DNS-Cache Probleme macht
Herkömmliche DNS-Resolver setzen lange Cache-Zeiten, die sogenannte TTL (Time to Live). Viele ISPs speichern DNS-Einträge 24 Stunden oder länger. Wechselt eine Website ihre IP-Adresse, kann es also passieren, dass du einen ganzen Tag lang beim alten Server landest.
Das sorgt für echte Probleme:
- Website-Umzüge: Eine Website zieht zu einem neuen Hoster um, aber dein Gerät verbindet sich weiter mit dem alten
- CDN-Failover: Ein Content Delivery Network wechselt auf einen anderen Edge-Server, aber dein Cache zeigt noch auf den alten
- Änderungen an der DNS-Filterung: Du aktualisierst deine Blockierregeln, aber wegen des veralteten Caches gelten weiter die alten
- Sicherheitsupdates: Die IP einer Domain ändert sich nach einem Sicherheitsvorfall, aber dein Cache hängt noch an der kompromittierten Adresse
"Je länger der TTL deines DNS-Caches, desto länger sitzt du womöglich auf veralteten, falschen oder sogar gefährlichen DNS-Einträgen fest."
Wie ClearDNS das Cache-Problem aus der Welt schafft
ClearDNS verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz. Statt DNS-Einträge stunden- oder tagelang zu speichern, nutzt ClearDNS extrem kurze Cache-Fenster:
ClearDNS-Cache-TTLs vs. dein ISP
- Entscheidungs-Cache: 20 Sekunden (ISP: 12-24 Stunden)
- Regel-Updates: 60 Sekunden (ISP: manuelles Leeren nötig)
- Blockierte Domains: 60 Sekunden (ISP: entfällt, keine Filterung)
- Erlaubte Domains: 1-60 Sekunden (ISP: Stunden)
Maximale Zeit, in der Daten veraltet sein können: 60 Sekunden. Typisch: unter 20 Sekunden.
Das bedeutet:
- Nie wieder den Cache von Hand leeren : Veraltete Einträge laufen innerhalb einer Minute von selbst ab
- Regeländerungen wirken sofort : Blockiere eine Domain oder gib sie frei, und die Änderung greift fast sofort
- Schnelleres Failover : Wechselt eine Website den Server, erreichst du den neuen in Sekunden
- Mehr Sicherheit - kompromittierte Domains werden schneller blockiert, sobald die Bedrohungslisten aktualisiert werden
Und ClearDNS kann mehr als nur schnelle Cache-Aktualisierung:
- Werbe- und Tracker-Blockierung auf DNS-Ebene, ganz ohne Browser-Erweiterungen
- Schutz vor Malware und Phishing - gefährliche Domains werden blockiert, bevor sie laden
- Kein Konto erforderlich : in unter 2 Minuten eingerichtet, komplett anonym
- Funktioniert auf jedem Gerät - Smartphones, Laptops, Tablets, Smart-TVs, Router
DNS-Cache vs. Browser-Cache
Verwechsle den DNS-Cache nicht mit dem Browser-Cache. Die beiden sind verschieden:
- Der DNS-Cache speichert Zuordnungen von Domains zu IP-Adressen. Ihn zu leeren erzwingt eine neue DNS-Abfrage.
- Der Browser-Cache speichert Webseiten-Inhalte (Bilder, CSS, JavaScript). Ihn zu leeren erzwingt einen frischen Download der Seitenelemente.
Wenn eine Website kaputt oder veraltet aussieht, leere am besten beide. Wenn du eine Seite aber gar nicht erst erreichst, ist meist der DNS-Cache schuld. Und mit ClearDNS ist genau das kein Thema mehr.
Schluss damit, den DNS-Cache von Hand zu leeren
ClearDNS nutzt Cache-TTLs von 20-60 Sekunden. Veraltete Einträge regeln sich von selbst. Kein Konto erforderlich.
ClearDNS einrichten