Warum dein Internetanbieter mehr über dich weiß, als du denkst
Jede Website, die du besuchst, jede Suche, die du startest: Dein Internetanbieter sieht alles. Hier erfährst du, wie verschlüsseltes DNS das ändert.
Du denkst vielleicht, dein Surfen sei privat. Du nutzt den Inkognitomodus, löschst deine Cookies, hast vielleicht sogar ein VPN. Aber es gibt eine Instanz, die fast alles sieht, was du online tust: deinen Internetanbieter.
Das DNS-Problem
Jedes Mal, wenn du eine Webadresse in deinen Browser eintippst, sendet dein Gerät eine DNS-Anfrage, um diesen Domainnamen in eine IP-Adresse zu übersetzen. Standardmäßig laufen diese Anfragen über die DNS-Server deines ISP: komplett unverschlüsselt, komplett sichtbar.
Das heißt, dein ISP kann sehen:
- Jede Website, die du besuchst
- Wann du welche Seite besuchst
- Wie oft du zurückkehrst
- Welche Apps du nutzt (auch viele Apps stellen DNS-Anfragen)
- Die Aktivität deiner Smart-Home-Geräte
Selbst wenn du HTTPS nutzt, um die Inhalte deines Surfens zu verschlüsseln: Die DNS-Anfrage passiert, bevor diese Verschlüsselung greift. Dein ISP weiß, dass du eine Gesundheits-Website, eine Dating-App oder ein Jobportal besucht hast. Er kann nur nicht sehen, was genau du dort gemacht hast.
Was ISPs mit deinen Daten machen
In vielen Ländern dürfen ISPs deine Browsing-Daten ganz legal sammeln, speichern und sogar verkaufen. In den USA hat der Kongress 2017 Datenschutzregeln zurückgenommen und ISPs ausdrücklich erlaubt, deinen Internetverlauf ohne deine Zustimmung zu Geld zu machen.
Das können sie damit anstellen:
Gezielte Werbung
ISPs erstellen Profile auf Basis deiner Surfgewohnheiten und verkaufen diese Informationen an Werbetreibende. Deshalb siehst du manchmal Werbung für etwas, das du nur ein einziges Mal gesucht hast, sogar auf anderen Geräten.
Speicherung deiner Daten
Viele ISPs speichern deinen Browserverlauf monatelang oder sogar jahrelang. Diese Daten können von Strafverfolgungsbehörden angefordert werden, je nach Rechtslage manchmal sogar ohne richterliche Anordnung.
Traffic-Analyse
ISPs nutzen deine Surfmuster, um den Netzwerkverkehr zu steuern, bestimmte Dienste zu drosseln oder „optimierte“ Pakete anzubieten, die manche Inhalte gegenüber anderen bevorzugen.
„Dein ISP sitzt an einer einzigartig privilegierten Stelle. Er sieht deinen Traffic vor allen anderen, und es gibt keinen Weg, das Internet zu nutzen, ohne durch ihn hindurchzugehen.“
Die Lösung: verschlüsseltes DNS
Verschlüsselte DNS-Protokolle wie DNS over HTTPS (DoH) und DNS over TLS (DoT) lösen dieses Problem, indem sie deine DNS-Anfragen verschlüsseln, bevor sie dein Gerät verlassen. Statt jede Domain zu sehen, die du anfragst, sieht dein ISP nur noch verschlüsselten Traffic zu einem DNS-Resolver.
ClearDNS nutzt DNS over HTTPS und stellt sicher, dass deine Anfragen Folgendes sind:
- Verschlüsselt: Dein ISP kann nicht mitlesen, welche Domains du aufrufst
- Authentifiziert: Du weißt, dass du mit ClearDNS sprichst und nicht mit einem Betrüger
- Privat: Wir protokollieren deine Anfragen nicht und verkaufen deine Daten nicht
Moment mal - sieht mein ISP nicht trotzdem etwas?
Ja, dein ISP kann weiterhin sehen, dass du Traffic an die Server von ClearDNS schickst. Er kann die IP-Adressen sehen, mit denen du dich nach der DNS-Auflösung verbindest. Aber er verliert den detaillierten Einblick, welche konkreten Websites du besuchst, den ihm die DNS-Anfragen bisher geliefert haben.
In Kombination mit HTTPS (das die Inhalte von Websites verschlüsselt) und ECH (Encrypted Client Hello, das verbirgt, welche konkrete Seite du bei einem gemeinsam genutzten Host anfragst) reduziert verschlüsseltes DNS deutlich, was dein ISP über deine Online-Aktivität erfahren kann.
Der ClearDNS-Unterschied
Anders als viele DNS-Anbieter verlangt ClearDNS kein Konto. Wir sammeln keine E-Mail-Adresse, wir verfolgen nicht, welche Anfrage von welchem Nutzer kam, und wir erstellen keine Profile. Deine DNS-Anfragen werden aufgelöst und vergessen.
Mehr als nur Schutz vor dem ISP
Verschlüsseltes DNS schützt dich auch vor anderen Bedrohungen:
Risiken in öffentlichen WLANs
Im WLAN eines Cafés oder Hotels könnte jeder im Netzwerk deine unverschlüsselten DNS-Anfragen mitlesen. Verschlüsseltes DNS macht das unmöglich.
DNS-Hijacking
Böswillige Akteure leiten DNS-Anfragen manchmal auf gefälschte Websites um. Verschlüsseltes DNS mit DNSSEC-Validierung verhindert diesen Angriff.
Überwachung am Arbeitsplatz
Selbst auf der Arbeit begrenzt verschlüsseltes DNS zu einem externen Resolver, was dein Arbeitgeber über dein Surfen auf privaten Geräten sehen kann.
Der Umstieg
Mit ClearDNS ist der Wechsel zu verschlüsseltem DNS ganz einfach:
- Besuche my.cleardns.io auf einem beliebigen Gerät
- Scanne den QR-Code oder folge der Einrichtungsanleitung für dein Gerät
- Deine DNS-Anfragen sind jetzt verschlüsselt und privat
Kein Konto nötig. Keine persönlichen Daten erforderlich. Nur private, sichere DNS-Auflösung.
Dein Internetanbieter muss nicht wissen, welche Websites du besuchst. Mit ClearDNS weiß er es auch nicht.
Bereit, dein Surfen vor deinem ISP zu verbergen?
ClearDNS nutzt verschlüsseltes DNS, damit dein Surfen privat bleibt. Kein Konto erforderlich.
Kostenlos starten